Reisearten

Jeder reist anders und auf seine Weise. Es gibt kein richtig oder falsches Reisen. Einige reisen am liebsten von Hostel zu Hostel, sind auf der Suche nach neuen Freundschaften und lustigen Erinnerungen. Andere reisen am liebsten lokal mit Bussen, Autostop und Couchsurfing und wieder andere bevorzugen etwas mehr Luxus und Privatsphäre und reisen lieber mit dem Mietwagen oder dem Camper herum. Gerne berichte ich euch von meinen Erfahrungen.

Backpacker

Eine der günstigsten Reisearten und immer wieder ein Highlight, welches viele lustige Geschichten erzählen lässt. Backpacker sind meistens junge Reisende die mit wenig Geld möglichst viel sehen wollen und gerne feiern. Backpacker dürfen, was Sauberkeit und Ruhe angeht, nicht zimperlich sein. Hier im Bild ein 10 Bett-Schlafzimmer in Neuseeland.

+ Neue Leute kennen lernen
+ Günstige Reiseart
+ Wunderbare Freundschaften

– Unflexibel und an Busroute gebunden
– Keine Privatsphäre


Camper

Das temporäre Zu Hause immer mit dabei, Frühstücken an den schönsten Orten und ein Mittagspfüsi wo es gerade passt, um nur einige der vielen Vorzüge des Vanlife zu nennen.

+ Flexibilität
+ Komfort vom eigenen Zu Hause
+ Kein Rucksackpacken nötig
+ Frei campen

– Preisintensiv
– Rechtliche Lage Frei Campen
– Parkplätze in der Stadt
– Benzinkosten


Mietwagen

Mit dem Mietwagen lassen sich verschiedene Reisearten kombinieren. Während du nicht auf Busverbindungen angewiesen bist, kannst du bequem durch die Gegend düsen und auch überall parken. Übernachten kannst du vom Campingplatz über Couchsurfing bis hin zum Hotel überall.

+ Flexibel
+ Kombination verschiedener Reisearten
+ Günstiger als Camper

– Unterkunft muss Parkplatz haben
– Benzinkosten


Gruppenreise

Eine super Alternative zum Backpacker-Leben vor allem wenn du innert kurzer Zeit möglichst viel sehen willst oder wenn du einfach mal ohne grosses Organisieren etwas entdecken willst. In der Gruppe lernst du zudem sofort neue Leute kennen und der Guide zeigt dir nicht nur die feinsten Restaurants sondern lehrt dich auch noch wissenswertes über Land, Leute und die Kultur.

+ Tranpsort & Übernachtung ist organisiert
+ Du lernst neue Leute kennen
+ Grosse Wissensvermittlung

– Unflexibel
– An Gruppe gebunden
– Teurer als Backpacken auf eigene Faust
– Stressig da getaktetes Programm


Couchsurfing

Bisher habe ich nur auf einer Seite von Couchsurfing Erfahrungen gesammelt. Ich war bereits etliche Male Host und habe dadurch wunderschöne Erfahrungen sammeln können. Hier habe ich Singapurs grösstes Sportstadion gesehen dank einem Einheimischen, der mal bei mir übernachtet hat. Es ist eine sehr bereichernde Erfahrung – für beide Seiten.

+ Ungefiltert eine Kultur kennen lernen
+ Freundschaften fürs Leben finden
+ Gratis

– Kostenfrei, daher keine Garantie dass Host zuverlässig ist
– Schlechte Erfahrungen durch aufdringliche Hosts
– Verständigungsmöglichkeiten
– Worst Case übernachtest du auf dem Boden

Natürlich gibt es noch ganz viele andere Arten um ein Land zu bereisen wie Bsp. Wwoofing wo du gegen Kost und Logis arbeitest oder Reisen per Anhalter und und und. Da ich zwar sehr neugierig aber dann doch eher ängstlich bin, habe ich im Ausland noch nie den Daumen raus gestreckt. In der Schweiz habe ich es allerdings schon ein paar Mal probiert (Dorfkindermomente). Es waren immer sehr interessante Gespräche und machte Spass, für einen kurzen Augenblick teil eines anderen Lebens zu sein.

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